Der BDKJ-Diözesanverband nimmt sich vor, Menschen im eigenen Verband gleich zu behandeln:
- Im Rahmen von BDKJ-Veranstaltungen wird darauf geachtet, dass in geistlichen Formaten kein Geschlecht überrepräsentiert wird.
- Der BDKJ-Diözesanverband setzt sich dafür ein, dass geistliche Formate gefördert werden, die das Bild einer priesterzentrierten Spiritualität aufbrechen.
- Der BDKJ-Diözesanverband setzt sich dafür ein, dass alle Vorstände kirchlicher Gremien (Diözesanrat/Dekanatsrat/Pfarrgemeinderat…) zu mindestens 50% nicht cis-männlich besetzt werden.
- Der BDKJ-Diözesanverband fordert, dass im Prozess Kirchenentwicklung 2030 darauf geachtet wird, mindestens 50% der neu zu besetzenden Stellen an nicht-cis Männer zu vergeben.
- Der BDKJ-Diözesanverband setzt sich dafür ein, dass Führungspositionen in der Kirche geschlechtergerecht besetzt werden. Ganz konkret fordern wir, dass die Verwaltungsleitungen der zukünftigen Pfarreien (neu) sowie alle anderen Leitungspositionen zu mindestens 50% nicht-cis männlich besetzt werden.
- Der BDKJ-Diözesanverband benennt immer wieder, wie wichtig und hilfreich Demokratie ist und fordert dies auch in amtskirchlichen Strukturen.
- Der BDKJ-Diözesanverband fordert, dass alle Menschen unabhängig vom Geschlecht zu kirchlichen Weiheämtern zugelassen werden können.
- Die BDKJ-Diözesanleitung fordert von der Bistumsleitung eine Aufstellung der Geschlechterverteilung in Verwaltung und Seelsorge sowie in Führungspositionen.
Des Weiteren prüft der Kirchenpolitische Ausschuss des BDKJ-Diözesanverbands die Zusammenarbeit mit Initiativen gegen Geschlechterdiskriminierung in der Kirche und für die Gleichbehandlung aller Menschen. Hierfür verschließt er sich nicht davor, in Kontakt mit Vertreter*innen der Kirche und ihren Positionen zu gehen, um alle Seiten in den Blick zu nehmen und sich mit diesen auseinanderzusetzen. Zudem ermutigt der BDKJ weitere Personen innerhalb der Kirche, Zeichen für mehr Geschlechtergerechtigkeit zu setzen.


