Schlachthöfe sind ein wesentlicher Bestandteil der Fleischproduktion. Tiere für den Verzehr zu töten, ist unsichtbar geworden und weit entfernt von der Alltagsrealität der meisten Menschen. Während heutzutage Fleisch für viele einfach ein Produkt im Kühlregal ist, sind die Beschäftigten in den Großschlachthöfen gleich zweifach besonderen Herausforderungen ausgesetzt: Zum einen müssen sie täglich in geradezu industrieller Fließbandarbeit Tiere aus Massentierhaltung töten, ohne sich dabei von Emotionen wie Mitleid oder Bedauern beeinflussen zu lassen. Zum anderen sind viele von ihnen mit prekären Arbeitsbedingungen, körperlich starker Belastung und Ausbeutung konfrontiert.
Was macht diese Arbeit mit den Menschen, die dort tätig sind? Wie kann ein „Systemwechsel“ gelingen?
Mitwirkende:
Pfr. Peter Kossen (Bistum Münster, Stensen)
Ulrich Reichenbach (Geschäftsführer der Metzgerei Reichenbach GmbH & Co.KG, Glottertal)
Prof. Dr. Achim Spiller (Universität Göttingen, Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte)
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Ihre Anmeldung.
Flyer und Plakat zum Download: